Sicher im Netz

Laptop zeigt vernetzte Erdkugel

Vernetzung?Nur mit digitalem Gewissen

So gut wie jedes Unternehmen ist heute vernetzt. Mit Kunden, Geschäftspartnern, Banken und dem Finanzamt. Ehemals langwieriger Schriftverkehr wird zu Echtzeitkommunikation, sensibelste Daten werden in Lichtgeschwindigkeit um die Welt geschickt. Um erfolgreich zu bleiben, sind Unternehmen deshalb gerade jetzt in der Verantwortung, ihren Mitarbeitern ein solides Verständnis für Datenschutz, ein "digitales Gewissen" zu vermitteln.

IT-Sicherheit ist eine ganzheitliche Aufgabe

Der Schlüssel ist, Cyber-Security und Datenschutz als ganzheitliche Aufgabe zu begreifen. Jeder Mitarbeiter ist ein wichtiger Bestandteil der Sicherheits-Infrastruktur – und jeder kann dazu beitragen, persönliche und geschäftliche Daten zu schützen. Darin sind sich nicht zuletzt auch das BSI, das BMI sowie Fachmagazine und Experten einig.

Tablet zeigt verschiedene Diagramme

Werden Sie aktiv, minimieren Sie Risiken

Bei dieser Herausforderung helfen wir Ihnen gern. Mit Schulungen und spezialisierten Software-Lösungen. Doch schon im Vorfeld können Sie selbst aktiv werden – bereits mit wenigen Handgriffen lassen sich viele folgenschwere Risiken auch bei modernen IT-Trends vermeiden.

1. BYOD: Bequem, aber nicht ohne Risiken

Nutzen Ihre Mitarbeiter und Kollegen ihre privaten Endgeräte auch im Job? Dann sind Sie in guter Gesellschaft: Mehr als die Hälfte heutiger Top-Unternehmen unterstützt BYOD (Bring Your Own Device), also das Verwenden eines privaten Smart-Device am Arbeitsplatz. Die Vorteile liegen buchstäblich auf der Hand: Sie positionieren sich als flexibler, weltoffener Arbeitgeber und sparen gleichzeitig teure Anschaffungs- und Lizenzierungskosten.

Vom privaten Smartphone in der Mittagspause E-Mails abrufen, Verkaufsunterlagen nach dem Kundentermin per Messenger an den Kollegen schicken: Für Mitarbeiter ist der BYOD-Trend überaus reizvoll. Doch lassen Sie sich nicht täuschen, BYOD birgt enorme Risiken: Privatgeräte sind selten ausreichend vor Datenverlust geschützt. Die Aktualisierung von Firm- und Software privater Smartphones und Tablets wird häufig sträflichst vernachlässigt – ein Einfallstor für Spione und Hacker.

Wenn Sie sich entscheiden, den BYOD-Trend mitzugehen: Machen Sie es richtig. Legen Sie eindeutige Richtlinien für den Gebrauch privater Geräte fest. Formulieren Sie eine unternehmensübergreifende Strategie, am besten im Einklang mit ihren Rechts- und IT-Abteilungen. Wenn Sie dabei Unterstützung benötigen: Wir helfen gern.

2. Klare Regeln für soziale Medien im Büro

Soziale Medien wie Facebook, Instagram, Xing und Co. werden längst professionell von Unternehmen genutzt. Doch machen Sie sich nichts vor: Auch der disziplinierteste Kollege checkt am Arbeitsplatz hin und wieder seine Timeline, verteilt Likes oder bewundert Fotos von Bekannten. Eine Umfrage zur Nutzung von Social Media am Arbeitsplatz in Deutschland 2016 von Statista bringt Licht ins Dunkel: Zwei Dritteln der Arbeitnehmer ist es wichtig, private Angelegenheiten auch am Arbeitsplatz erledigen zu können. Das Zauberwort heißt: Work-Life-Balance.

Auch unter ökonomischen Gesichtspunkten ist es demnach keinesfalls sinnvoll, den Zugang zu sozialen Medien gänzlich zu unterbinden. Doch die sozialen Medien bergen auch Gefahren, wenn Sie unbedacht am Arbeitsplatz genutzt werden: Nahezu jede noch so sensible Datei kann über Facebook und Co. an Dritte herangetragen werden – mit nur wenigen Klicks, wissentlich oder unbemerkt. Sorgen Sie deshalb mit eindeutig formulierten Vorgaben dafür, dass wertvolles Know-how in Ihrem Unternehmen bleibt und schränken Sie die Nutzung gegebenenfalls mit intelligenten Software-Lösungen ein.

3. Viren, Trojaner, Ransomware: Handeln Sie proaktiv

Nur einmal unaufmerksam gewesen, schon ist es geschehen: Der leichtfertig geöffnete E-Mail-Anhang eines unbekannten Absenders enthielt einen Virus, ein über die sozialen Medien geteilter Link führte zu einer infizierten Webseite. Schlimmstenfalls befindet sich nun ein ungebetener Gast auf dem Arbeitsrechner oder sogar im gesamten Firmennetzwerk. Jetzt gilt: Ruhe bewahren! Für viele Gefahren gibt es einfache Präventivmaßnahmen und Work-Arounds für den Fall der Fälle, wie zum Beispiel das Online-Magazin Netz.de berichtet.

Allerdings: Längst nicht alle Gefahren lassen sich so einfach beseitigen. Trojaner und Keylogger schöpfen teils völlig unbemerkt Ihre Daten ab, Ransomware-Entwickler verschlüsseln sogar Ihre gesamte IT, nur um Sie dann zu erpressen. Damit es gar nicht erst so weit kommt: Bauen Sie ein Bewusstsein für sichere Webnutzung auf, reden Sie Ihren Mitarbeitern in ihr digitales Gewissen. Wir unterstützen Sie gern dabei: Sprechen Sie uns auf unsere Trainings und Software-Lösungen an.